x
Kategorien Seiten
Genießer aufgepasst Genießer aufgepasst: Dienstags und Donnerstags wird in der Coffeethek frisch geröstet!

Vom Anbau bis zur Röstung

Teilen Drucken E-Mail

Wie lange dauert es, bis aus der Bohne ein genießbares Getränk wird?

Würden die großen Kaffeeröstereien der Moderne noch so arbeiten, wie es die Äthiopier taten, hätten sie eine Menge zu tun: In einer großen Eisenpfanne wurden die Bohnen fürsorglich und vorsichtig geröstet, bevor sie grob gemahlen oder mit einem Mörser zerstampft wurden. In einem Karaffenartigen Gefäß wurden die zerkleinerten Bohnen dann mit etwas Wasser und Zucker aufgekocht und serviert.

Doch so traditionell wird er nur noch selten hergestellt, inzwischen sorgen zumeist große Maschinen für die schonende Röstung der Bohnen. Doch bis es soweit ist, dauert es natürlich ein wenig. Kaffeebohnen sind reisefreudig – Schließlich kann man sie bei uns in Deutschland nicht anbauen.

Kaffee-Sträucher gedeihen in ausgeglichenen Klimazonen, in denen es weder zu heiß, noch zu kalt wird. Im Idealfall sind es zwischen 18 und 25 Grad. Keinesfalls darf die Temperatur unter 13 Grad sinken, niemals 30 Grad überschreiten. Dann würde die Pflanze Schaden nehmen.

Auch die Regenfälle müssen stimmen, jährlich ist ein Niederschlag zwischen 1500 und 2000 mm von Nöten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Ein schmaler Spielraum. Arabica-Kaffee benötigt aufgrund der Entwicklung der Pflanze weniger Regen als Robusta-Kaffee.

Die Anbaugebiete liegen also bei etwa 600 bis 1200 m ü. NN., bei Robusta-Kaffee etwa zwischen 300 und 800 m ü. NN. Bohnen für Hochlandkaffee haben eine besonders hohe Qualität aufzuweisen.

In einigen Anbaugebieten wird zweimal im Jahr geerntet, jedoch ist das eher die Ausnahme. Für gewöhnlich werden die Kaffee-Sträucher nur einmal im Jahr abgepflückt. Bis zu zwölf Wochen kann die Ernte dauern, da jede Frucht an einem Strauch unterschiedlich lange für die Reifung benötigt.

Wenn mit der Maschine gepflückt wird, erhält man zumeist eine schlechtere Qualität, da hier auch die unreifen Kaffeebohnen eingesammelt werden. Bei der Sammlung per Hand hängt es am menschlichen Auge, welche Bohnen bereits reif sind, um sie zu ernten.

Besonders der Arabica-Kaffee wird handgepflückt, hat daher auch eine bessere Qualität. Wobei es auch hier noch einmal zu unterteilen gilt: Auch per Hand können unreife Bohnen gepflückt werden, das nennt man dann „Stripping-Methode“.

Um einen Sack mit Rohkaffee zu erhalten, für gewöhnlich als sechzig Kilogramm, ist die Ernte von rund 100 gut gediehenen Kaffee-Bäumen erforderlich.

Um den Kaffee aufzubereiten gibt es zwei verschiedene Methoden. Die Aufbereitung des Kaffees erfolgt entweder mit oder ohne Wasser. Die nass aufbereiteten Kaffeesorten haben hier die bessere Qualität. Es werden Fruchthaut, Fruchtfleisch, Pergamenthäutchen und Silberhäutchen entfernt, bevor der Kaffee noch einmal kontrolliert und von Hand nach Qualität sortiert wird. Darauf folgend werden die Bohnen geröstet.

Erst beim Rösten bekommt der Kaffee dem ihm zugeteilten Geschmack. Je nach Röstdauer und Temperatur schmeckt Kaffee eher säuerlich, wie bei helleren Bohnen oder bitter. Die bitterste Röstung nennt man „Italienische Röstung“.

Deine Produktempfehlung – Artikel, die Dir auch gefallen könnten
Jamaica Blue Mountain – 100% Arabica Rohkaffee

29,90 €
Mexiko Kaffee La Lagunilla – 100% Arabica Rohkaffee

3,25 €
Tansania Utengule – Single Origin – 100% Arabica Rohkaffee

3,25 €
Galapagos San Cristobal Kaffee – 100% Arabica Rohkaffee

14,90 €
Die Coffeethek – Kaffeegenuss – frisch geröstet