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Kaffeevollautomaten – 5 Tipps für besseren Kaffee

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Der Kaffeevollautomat nimmt dem Kaffeefan zwar viel Arbeit ab, aber ganz ohne ein paar Handgriffe geht es nicht. Je nach Ausstattung überzeugt ein Vollautomat mit Einstellungen, die das Kaffeeergebnis bestimmen, und Funktionen, die dem Kaffeefan das Leben erleichtern. Doch die muss er oder sie erstmal beherrschen.

Du hast die einen Kaffeevollautomaten gegönnt, bist aber noch nicht richtig zufrieden mit der Performance deiner supermodernen Kaffeemaschine? Dann haben wir ein paar Tipps für dich, die dir den Einstieg in das Kaffeekochen auf Knopfdruck erleichtern. Doch auch bei einem Vollautomaten gilt: Experimentierfreude ist angebracht. Denn nur so erhältst du die gewünschten Ergebnisse und den perfekten Kaffee.

Nr.1: Erst reinigen, dann Kaffee zapfen

Vor Inbetriebnahme des Vollautomaten sollte er einmal gründlich gereinigt werden. Dazu werden entsprechende Reinigungs- und Pflege-Produkte verwendet. Mit speziellen Reinigungstabletten für Kaffeevollautomaten, oft vom Hersteller empfohlen, wird der Vollautomat wieder hygienisch sauber. Diese regelmäßige Hygiene sollte man ernst nehmen, da Vollautomaten ein geschlossenes System bilden, das durchgespült werden muss, um Kaffeerückstände, Kalk und Milchreste zu entfernen.

Am besten jeden Tag nach der Benutzung einmal leicht reinigen, indem man die herausnehmbaren Teile säubert. Das Frischwasser sollte auch nicht zu lange im Tank verbleiben. Zusätzlich eine gründlichere Reinigung mit entsprechenden Reinigungsprodukten für Kaffeevollautomaten in regelmäßigen Abständen und idealerweise genau so, wie der Hersteller es empfiehlt. Ihr werdet es ihm danken. Eure Kaffeemaschine auch.

Gerade Kaffee- und Milchrückstände wirken sich auf die Hygiene und den Geschmack aus. Und das geschlossene System führt zwar zu einem hohen Bedienkomfort, aber die richtige Pflege ist kritisch für den langfristigen Betrieb eines Vollautomaten. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Bei Vollautomaten sind Reinigung und Pflege sehr, sehr wichtig. Deshalb sollte jeder Kaffeevollautomat auch regelmäßig eine kleine Serviceinspektion erhalten. Denn an die Brühgruppe kommt der Nutzer häufig nicht heran – das muss eine Fachwerkstatt erledigen.

Nr.2: Gutes Wasser, gute Einstellungen

Die Wasserqualität kann das Kaffeergebnis bestimmen: Es gibt verschiedene Wasserfilter, die den Kalkanteil des Wasser reduzieren und es auch in Sachen ph-Wert für den Kaffeebezug aufbereiten. Dies kann sich positiv auf den Kaffee auswirken, solange genügend Geschmacksträger im Wasser sind. Ein geringer Kalkanteil hebt den Geschmack, da sich die natürlichen Elemente im Wasser mit den Aromen im Kaffee verbinden. Zu viel Kalk neutralisiert die Säuren im Kaffee. Generell sollte der pH-Wert circa bei 7 liegen.

Das ist auch empfehlenswert für das Leben der Maschine, da kalkhaltiges Wasser das geschlossene System verstopfen kann. Bei manchen Geräten kannst Du noch andere Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel die genaue Temperatur des Wassers und die richtigen Mengeneinstellungen für Kaffeeheißgetränke und das Kaffeemehl. All diese Faktoren haben Auswirkungen auf das Ergebnis. Du siehst, dass selbst ein Vollautomat richtig eingestellt, bedient und gepflegt werden will, um perfekte Kaffeespezialitäten zu erhalten. Dafür muss man dann nur einen Knopf drücken für den Kaffeebezug.

Nr.3: Richtig gemahlen ist halb gewonnen

Beim Wasser wie beim Mahlgrad gilt: Das Mittelmaß ist zentral. Ein zu feiner Mahlgrad ergibt mitunter einen bitteren, zu starken Kaffee. Ein zu grober Mahlgrad führt zu einen flachen, wässrigen Geschmack und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Den richtigen Mahlgrad für den Kaffeevollautomaten zu wählen, ist eine Sache des Testens. Tipp: Ein, zwei Kaffees beziehen, nachdem die Einstellung vorgenommen wurde und erst dann den Geschmack testen. Weil im System stets Kaffeemehl vorgehalten wird, das durch den zweimaligen Kaffeebezug definitiv entfernt wird. Erst dann kommen die neuen Einstellungen zum Tragen.

Nr.4: Kaffeebohnen für Vollautomaten

Reinigung, Wasser, Mahlgrad: check. Nun sind die Kaffeebohnen an der Reihe. Die Qualität dieser wirkt sich direkt auf den Geschmack aus und häufig ist es so, dass stärkere Kaffees oder Espressobohnen für Vollautomaten verwendet werden. Diese Kaffees sollten das gesamte Spektrum bedienen und als Espresso, Café Creme oder Cappuccino ähnlich gut schmecken. Zu helle Röstungen, seltene Spezialitätenkaffees oder Kaffeeraritäten sind eher nicht empfehlenswert. Stattdessen braucht ihr einen Kaffee, der leicht handhabbar ist. Ein Allroundtalent in ganzen Bohnen sozusagen.

Nr. 5: Milch aufschäumen mit dem Vollautomaten

Je nach System und Vollautomat ist das Aufschäumen der Milch schnell erledigt. Was viele nicht wissen: Die Qualität und der Fettanteil der Milch wirken sich auf den Geschmack aus – natürlich nur bei Kaffeegetränken mit einem gewissen Milchanteil. Führt man sich vor Augen, dass ein Cappuccino aus mehr Milch als Kaffee besteht, wird dieser Punkt schnell klar: An der Milch sollte der gute Geschmack nicht scheitern, denn die darin enthaltenen Fette sind wichtige Geschmacksträger und keine unentschuldbaren Sünden für die Ernährung – abgesehen von einer Laktoseintoleranz, bei der Milchalternativen für Kaffee ausgewählt werden können. Lieber den Rohrzucker weglassen, statt auf Milch zu verzichten mit einem normalen Fettanteil. Probiere es einfach aus, um eine Balance aus Säure, Bitterstoffen und Kaffeearomen zu erhalten.

 

 



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