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Filterkaffee par excellence: 3 Tipps für noch besseren Filterkaffee

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Der Filterkaffee ist der Lieblingskaffee der Deutschen. Mehr als zwei Drittel aller Kaffeetrinker bereiten so täglich ihren Kaffee zu. Damit ihr noch mehr aus der braunen Bohne herausholen könnt, haben wir für euch einige Tipps für noch besseren Filterkaffee zusammengestellt.

Tipp Nr. 1: Die richtigen Kaffeebohnen

Bereits beim ersten Schritt entscheidet ihr über die Qualität eures Filterkaffees. Die Wahl einer geeigneten Bohne, die eurem Geschmack entspricht, ist demnach unerlässlich. Zuerst entscheidet man sich für eine Kaffeebohnenart – die zwei bekanntesten sind die Arabica- und die Robusta-Bohne. Die Unterschiede zwischen den beiden findet ihr hier: Robusta versus Arabica: Unterschiede beider Kaffeesorten.

Man kann jedoch auch zwischen verschiedenen Röstgraden wählen. Während früher die dunkleren Röstungen favorisiert wurden, kommen immer mehr die sogenannten Zimtröstungen in Mode. Dabei handelt es sich um hellere Röstungen, die weniger Bitterstoffe enthalten, fruchtiger wirken und leicht säuerlich schmecken können. Keine Sorge, die sauren Aromen sind beabsichtigt und heben den Geschmack.

Werden Bohnen länger und dunkler geröstet, werden die in ihr enthaltenen Säuren abgebaut und ein Geschmack, der unter anderem stärkere Röstaromen und mehr Bitterstoffe enthält, entwickelt sich. Für welche ihr euch entscheidet, liegt ganz bei euren geschmacklichen Vorlieben. Tipp: Probiert ruhig mal eine helle Röstung aus und bereitet sie mit einem Hario Handfilter oder mit der Filterkaffeemaschine zu.

Tipp Nr. 2: Die richtigen Bohnen richtig mahlen

Für die meisten Kaffeefilter eignet sich ein grober Mahlgrad besser, als ein zu feiner. Eine Kaffeemühle mit einstellbarem Mahlgrad ist daher ein Pluspunkt. Habt ihr keine Kaffeemühle zur Hand, oder möchtet selbst den Mahlgrad beeinflussen, haben wir in diesem Blogbeitrag „Kaffeebohnen ohne Kaffeemühle mahlen – So geht’s“ ein paar Möglichkeiten für euch aufgelistet, wie ihr Kaffeebohnen auf unkonventionellem Wege kleinbekommt.

Wer sich dafür entscheidet, eine Kaffeemühle zu kaufen, hat die Wahl zwischen elektrischen und manuellen Geräten. Letztere werden meist per Handkurbel bedient und lassen einen an der Kaffeezubereitung richtig teilhaben. Und wer bei der Zubereitung selbst Hand anlegt, wird seinen Filterkaffee nachher umso mehr genießen.

Elektrische Kaffeemühlen erledigen den Job auf Knopfdruck und haben je nach Preiskategorie verschiedene Zusatzfunktionen. Wichtig dabei ist: Kaffeemühlen (gröberer Mahlgrad) und Espressomühlen (feinerer Mahlgrad) sind zwei verschiedene Dinge.

Tipp Nr. 3: Die Zubereitung des Kaffees

Der dritte Tipp betrifft den Filter. Denn die Auswahl an Kaffeefiltern ist groß. Da wir jedoch auf der Suche nach dem besten Filter für euren perfekten Filterkaffee sind, haben wir hier die verschiedenen Varianten mal aufgelistet. Generell unterscheidet man zwischen mechanischen Filtern wie Porzellan oder Goldfiltern und zwischen Papierfiltern, die sogenannte lipoide Eigenschaften haben.

Das bedeutet, dass Papierfilter mitunter Geschmacksträger herausfiltern, wenn sie zu feinporig sind. Mechanische Filter machen dies nicht und bereiten deshalb stärkeren Kaffee zu – je nach Mahlgrad und Menge des Kaffeemehls. Welcher Filtervariante ihr den Vorzug gebt, liegt aber bei euch!

Tipp 3.1: Handfilter Kaffee als Slow Food Coffee

Die Handfilter-Variante aus Kupfer ist für Menschen gedacht, deren Vorlieben neben Kaffee auch beim Industrial-Design und trendigen Materialien liegen. Wer’s lieber schlicht und elegant mag, der könnte Gefallen an einem Keramik-Filter finden. Weitere Handfilter gibt es aus Glas, Edelstahl und Kunststoff. Denn der Kaffeegenuss fängt bereits beim Zubereiten an, da sollte man auf Materialien, die einen ansprechen, nicht verzichten.

Tipp 3.2: Filterkaffeemaschine für zu Hause

Sie ist der Klassiker unter den Filterkaffee-Zubereitungsarten. Früher galt sie als Luxus – heute ist sie aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Automatisch wird aus den gemahlenen Bohnen tröpfchenweise wunderbar duftender, aromatischer Kaffee. Doch beachtet bitte, dass die Filterkaffeemaschine nicht als Warmhalteplatte benutzt werden sollte – oder zumindest nicht über einen längeren Zeitraum. Denn dann wird der Kaffee bitter. Für Filterkaffeemaschinen gibt es verschiedene Filter, die beide Vor- und Nachteile haben. Ihr könnt zwischen klassischen Papierfiltern und moderneren Goldfiltern wählen.

Tipp 3.3: AeroPress für Camping-Kaffee

Mit Microfilter ausgestattet kann man innerhalb einer Minute bis zu 3 Tassen Kaffee mit der AeroPress zubereiten. Sie ist leicht, einfach zu verwenden und kann auch unterwegs für Kaffeegenuss sorgen. Die Anzahl an verschiedenen Varianten ist bei der AeroPress jedoch begrenzt. Modelle aus Kupfer oder Glas sucht ihr hier vergebens. Das macht beim Camping ja auch keinen Sinn!

Tipp 3.4: French Press Kaffee fürs Wochenende

Die FrenchPress kommt wie die Karlsbader Kanne ohne Papierfilter aus. Durch das Metallsieb bleiben die in der Bohne enthaltenen Öle und Fette erhalten und sorgen für ein vollmundiges, kräftiges Aroma. Zudem macht die sogenannte Pressstempelkanne auch optisch einiges her und verleiht eurem morgendlichen Ritual etwas Nostalgie – perfekt also für den Sonntagmorgen.

Welche Zubereitungsart verwendet ihr für euren perfekten Filterkaffee? Lasst es uns wissen!



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