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Wissenswertes über Kaffee: Der Kaffee Faktencheck

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Er ist ein weltweit verbreiteter Energielieferant, hilft uns selbst den härtesten Arbeitsalltag zu überstehen und sein Genuss ist fest in der Gesellschaft etabliert – die Rede ist von Kaffee. Zu Ehren unseres Lieblingsheißgetränks haben wir uns mit den gängigsten Mythen und Fakten rund um den Kaffee auseinandergesetzt und geprüft, wie viel Wahres dahintersteckt.

Fakt 1: Kaffee ist ein direkter Wachmacher

Sie denken sich jetzt sicherlich, wie wir auf die Idee kommen, die muntermachende Wirkung der braunen Bohne in Frage zu stellen. Doch es stimmt tatsächlich, dass Kaffee bei Vielen vorerst eine ermüdende Wirkung hervorruft. Das liegt daran, dass sich durch den Kaffeegenuss unsere Blutgefäße erweitern, wodurch sich der Blutdruck senkt und die Atmung verlangsamt wird.

Der Körper wird demnach zuerst träge, bevor nach ca. 15 Minuten das Coffein seine volle Kraft entfaltet. Eine Möglichkeit diese Ruhephase optimal zu nutzen ist, sich nach dem Kaffeetrinken 10 Minuten hinzulegen. Denn nach diesem Powernap sind Sie dann wieder voller Energie und bereit für alles, was kommt.

Fakt 2: Zu viel Kaffee ist schlecht für die Gesundheit

Zu viel von allem ist bekanntlich nie gut. Doch wie wirkt sich der Kaffeekonsum tatsächlich auf unsere Gesundheit aus? Bei Menschen, die unregelmäßig Kaffee trinken, sieht man häufig, dass sie auf Coffein mit Nervosität reagieren. Das liegt an den Inhaltsstoffen des Kaffees, die sich auf die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Adrenalinausschüttung des menschlichen Körpers auswirken.

Doch für diejenigen, die ihren Kaffee in Maßen genießen und abends des Öfteren ein Feierabendbier zu sich nehmen, tut der Kaffee sogar Gutes. Denn eine Studie zeigte, dass regelmäßiger Kaffeekonsum das Risiko, an einer Leberzirrhose zu erkranken, um 20% reduziert. In den letzten Jahren gab es zudem viele Studien, die den Kaffeekonsum in ein weitaus positiveres Licht rücken als zuvor angenommen.

Fakt 3: Kaffee macht süchtig

Früher wurde Kaffee als Droge verschrien, doch macht er tatsächlich abhängig? Die Antwort lautet: jein. Ja – in dem Sinne, dass sich der Körper an eine regelmäßige Coffein-Zufuhr gewöhnt. Nein – da er unseren Körper nicht wirklich abhängig macht. Wer viel Kaffee trinkt, wird nach einiger Zeit nicht mehr den gleichen Coffein-Kick erhalten wie früher. Um dem Gewöhnungseffekt entgegen zu wirken, sollte man beispielsweise am Wochenende auf seinen Cappuccino und Espresso auch mal verzichten.

Dadurch wird der Körper nicht jeden Tag mit Coffein verwöhnt und der Kickstart am Morgen, den wir unter der Woche bitter nötig haben, bleibt erhalten. Aber von Abhängigkeit in einem medizinischen Sinne kann man bei Kaffee eigentlich nicht reden. Vielmehr tritt eine Gewöhnung ein, die aber nur im Ansatz die Kriterien von Abhängigkeitserkrankungen erfüllt. Unter Medizinern ist es umstritten, ob Coffein nun süchtig macht oder nicht und ob Kaffee gesund ist oder nicht. Auch hier gilt wieder: Das Maß macht das Gift. Bis zu vier Tassen Kaffee pro Tag sind für die meisten Kaffeetrinker unproblematisch, wenn sie nicht gerade ernsthafte Erkrankungen oder Allergien haben.

Die Coffeethek – Kaffeegenuss – frisch geröstet