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Siebträgermaschinen – aus Leidenschaft für Espresso

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Heute im Kaffeeblog: Wie gelingt der perfekte Espresso? Welche Schritte sind besonders wichtig bei der Arbeit mit einer Siebträgermaschine?

Siebträgermaschinen sind die professionelle Lösung, wenn es um die Zubereitung von Espresso geht. Das Besondere: Wasser wird mit hohem Druck durch einen Siebträger gepumpt, der gepresstes, dunkel geröstetes Kaffeemehl beinhaltet. Verantwortlich für diese Erfindung war Luigi Bezzera, der 1901 das Patent für die Tipo gigante einreichte – die erste Espressomaschine war geboren.

Reinigen, Mahlen und Tampern

Siebträger mit Kaffeemehl befüllen
Für die Zubereitung benötigst Du eine Siebträgermaschine, fein gemahlenes und dunkel geröstetes Kaffeemehl und ein wenig Experimentierfreude. Der erste Schritt besteht darin, den Espresso zu mahlen. Da die Kontaktzeit von Wasser und Kaffee bei einer Siebträgermaschine kurz ist, wird ein feiner Mahlgrad empfohlen. 7 g Kaffeemehl reichen aus. Bevor Du das Mehl in den Siebträger gibst, muss dieser sorgfältig mit einem Tuch gereinigt werden. Zudem kannst Du die Espressotasse vorwärmen. Dann befüllst Du den Siebträger mit dem Kaffeemehl und streichst oder klopfst es glatt.
Das Tampern
Nun ist das ‚Tampern‘ an der Reihe: Mithilfe eines Tampers wird das Mehl im Siebträger gleichmäßig zusammengedrückt. Etwa 20 kg Anpressdruck gilt unter Experten als ideal. Und ja, wie Ihr sehen könnt, haben wir einen pinken Tamper!

Wie gelingt der perfekte Espresso?

Siebträger einsetzen
Bevor der Siebträger mit dem gepressten Kaffeemehl eingesetzt wird, sollte der Brühkopf der Maschine gereinigt werden. Lasse einfach die Maschine ohne Siebträger kurz laufen. Innerhalb weniger Sekunden werden durch das heiße Wasser alle Kaffeerückstände beseitigt. Sodann kann der Siebträger eingesetzt werden und die Maschine kann starten.

Wichtig sind vor allem die richtigen Einstellungen der Maschine: Durchlaufzeit 25 s, Druck ca. 9 bar und eine Wassertemperatur von etwa 90° C. Hier kannst Du gerne verschiedene Werte ausprobieren. Denn Geschmack und Aroma sind ja ganz persönliche Sachen. Nachdem Du das Knöpfchen für einen Espresso gedrückt hast und wenige Sekunden verstrichen sind, kann der Espresso serviert werden. Aber bitte heiß und wahlweise mit einer Prise Rohrzucker.

Siebträger Espresso



1 Kommentar


Jens
16. September um 08:15

Den perfekten Espresso konnte ich bis jetzt leider nur selten trinken, in Cafes war er meistens schon zu kalt und Zuhause habe ich leider nicht die passende Maschine :P Aber mittlerweile habe ich eine Liste von Cafes wo ich weiß, da kann ich mich noch richtig auf meinen Espresso freuen.

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