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Genießer aufgepasst Genießer aufgepasst: Dienstags und Donnerstags wird in der Coffeethek frisch geröstet!

Der neueste Kaffeetrend ist Bulletproof

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Einst beim Bergsteigen im Himalaya-Gebirge entdeckte er bei Einheimischen das Wundermittel, das sein Leben komplett verändern sollte.

Klingt wie der Start eines amerikanischen Blockbusters, oder? Es handelt sich hierbei jedoch nicht um ein Drehbuch, sondern um das Leben des Bulletproof Coffee Erfinders Dave Asprey. Er war tatsächlich im Himalaya unterwegs, als er von Einheimischen den für die Gegend typischen Yakbutter-Tee serviert bekam.

Der Buttertee dient dort vor allem als Energielieferant, wie Dave am eigenen Körper zu spüren bekam. Er war von der Wirkung und Zusammenstellung der außergewöhnlichen Zutaten so begeistert, dass er nach der Reise mit dem Rezept weiter experimentierte. Er entwickelte schließlich den Bulletproof Coffee – eine Kaffeevariante, die schnell zur Sensation wurde.

Was steckt hinter dem Wunder-Kaffee und wird er seinem Ruf gerecht?

Anhänger des Trends schwören auf die energiesteigernde Wirkung, die einem Kickstart à la Robusto Espresso gleichkommen soll. Dank der sättigenden Wirkung kann zudem das Frühstück ausgelassen werden. Verbesserte Konzentration und Diät in Einem? Da lassen die Stars nicht lange auf sich warten! Moderator Jimmy Fallon, Sänger Ed Sheeran und Schauspielerin Shailene Woodley haben sich bereits als Bulletproof Coffee Fans geoutet.

Seine positiven Eigenschaften verdankt der Bulletproof Coffee seinen Zutaten, die Dave wie folgt vorschreibt. Man nehme einen hochwertigen und toxinarmen Kaffee, der frisch aufgebrüht wird. Dazu einen Esslöffel Weidebutter – denn nur ein Produkt glücklicher Kühe ist gut genug für unseren morgendlichen Kickstart – und einen Esslöffel MCT-Öl. Das alles kommt dann in den Mixer und fertig ist das flüssige Frühstück.

Ein Mal Bulletproof Coffee mit Butter und MCT-Öl bitte

MCT-Öl? Dabei handelt es sich um mittelkettige Triglyceride, die hauptsächlich aus Kokosnussöl gewonnen werden. Sie sind aufgrund ihrer Beschaffenheit bessere Energielieferanten als andere Öle, doch man kann für seinen Bulletproof Coffee auch einfach auf Kokosnussöl zurückgreifen.

Wie bei fast allen Neuerscheinungen gibt es natürlich auch Kritik an dem gebutterten Kaffee. Ein Streitpunkt betrifft die fehlenden Mineralien und den hohen Fettanteil, der von dem einen oder anderen so früh am Morgen eventuell nicht gut vertragen wird. Zudem ist der Bulletproof Coffee nicht geeignet für Menschen mit Laktoseintoleranz oder einem zu hohen Cholesterinwert.

So suspekt uns der Gedanke von gebuttertem und öligen Kaffee zu Beginn auch vorkam, so neugierig sind wir jedoch auch geworden. Was denkt Ihr? Bulletproof Coffee oder doch lieber Milch und Zucker als Eingabe? Lasst es uns wissen, Euer Coffeethek-Team.

Die Coffeethek – Kaffeegenuss – frisch geröstet