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Genießer aufgepasst Genießer aufgepasst: Dienstags und Donnerstags wird in der Coffeethek frisch geröstet!

Ein Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen?

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Für viele von uns ist Kaffee wohl das Wichtigste am Morgen. Ob Arabica oder Robusta, schwarz oder au lait. Doch unser täglicher Energie-Booster unterliegt des öfteren Preisschwankungen. Regnet es in einem der kaffeeproduzierenden Länder zu wenig oder ist es zu trocken, leidet die Kaffeeernte darunter. Zudem sind Rohkaffee und andere Nahrungsmittel oft Spekulationsobjekte: Bei hohen Preisen wird verkauft, bei niedrigen Preisen gekauft. Auf die Preisentwicklung kann sogar gewettet werden. Das muss man jetzt nicht toll finden, denn in der Regel werden die Kaffeepreise von den Big Playern an die Verbraucher weitergegeben.

Kaffeepreise: Entwicklungen & Börsenhandel

Die größten Kaffeehersteller am Markt geben in Sachen Preis oft den Ton an. Ein Konzern, dessen Name wir nicht aussprechen, hat nun angekündigt, dass die braune Bohne je Pfund um 30 bis 50 Cent teurer wird. Grund sei unter anderem der schwache Euro, der im dollardominierten Kaffeemarkt den Kürzeren zieht. Das Schlimme daran sind nicht die Preisentwicklungen oder der internationale Handel mit Rohkaffee. Es sind vielmehr die sogenannten Indexgeschäfte, also Wetten auf zukünftige Kursentwicklungen, die aus Sicht eines Kaffeehändlers fragwürdig erscheinen.

Den Kürzeren ziehen bei solchen Veränderungen häufig auch die Kaffeefarmen, bei denen nur ein sehr kleiner Teil der erwirtschafteten Gewinne ankommt. Eine nachhaltige Kaffeeproduktion ist aber auf stabile Preise angewiesen. Wer auf Kursentwicklungen wettet und nichts mit dem eigentlichen Handel von Rohkaffee zu tun hat, der interessiert sich meist auch nicht für die Kaffeebauern – und nur bis zu einem bestimmten Punkt für die Kaffeehändler. Nahrungsmittelspekulationen geschehen ohnehin zum Vorteil der Spekulanten. Verbraucher, Händler und Kaffeeproduzenten können da nur zusehen und in einem Blogartikel meckern.

Kaffeetrinken im internationalen Vergleich

Solange die Preise in den Cafés jedoch nicht auf Londoner Verhältnisse ansteigen, können wir unser Käffchen noch beruhigt genießen. Dort zahlt man für eine Tasse schnell mal 4 Euro. Im internationalen Vergleich liegt die britische Metropole damit jedoch nicht mal unter den Top Drei. Teurer geht es ja wie bekannt immer – zum Beispiel in Peking. Dort wird der Geldbeutel nach zwei Kaffees um über 10 Euro erleichtert. Das teuerste Kaffeekränzchen leistet man sich jedoch in Hongkong. Die Stadt der Wolkenkratzer und Touristen belegt mit durchschnittlich 7 Euro pro Kaffee Platz 1.

In der Coffeethek – in der Metropole Bad Salzuflen – muss sich jedoch keiner Sorgen um seinen Geldbeutel machen. Einen frisch gebrühten Filterkaffee oder einen Espresso gibt es bei uns bereits ab 1,50 Euro, ein Cappuccino mit cremiger Milch ist für 2,20 Euro erhältlich – und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Kommt vorbei und genießt unsere mit Liebe zubereiteten Kaffeevariationen. Wir freuen uns auf euch! Ps: Wir bedienen auch Spekulanten.

Die Coffeethek – Kaffeegenuss – frisch geröstet